Mit allrightS werden die Kinderrechte im Alltag der Kinder- und Jugendarbeit in der Schweiz umgesetzt. Wie die verschiedenen Verbände oder Gruppen durch Fantasievolle Ideen rund um Kinderrechte ihre Projekte noch bunter, effizienter und spannender machen zeigen die folgenden Projektbeschriebe von allrighS-TeilnehmerInnen.
Vorläufig sind nur Projekte aus der Romandie beschrieben. Weitere Beiträge kommen demnächst dazu.
Du kannst direkt auf die Projekte reagieren und Fragen stellen. «youSay» auf der Jugendplattform von Terre des hommes steht dafür zur Verfügung.
Les enfants ont des droits à la piscine
Camp de compétition pour 26 enfants du Club natation Romont CNR âgés de 8 à 16 ans. Pour le fil rouge de ce camp, nous avons décidé de prendre les droits de l’enfant, thématique peu connue et essentielle... >suite
Les enfants et leurs droits
Travail de recherche à la Haute Ecole Pédagogique de Fribourg. Durant leur dernière année de formation à la HEP, les étudiants doivent réaliser un travail de diplôme. J’ai choisi le thème des droits de l’enfant et des représentations qu’en ont les élèves des classes primaires. J’ai donc ciblé une 10aine de classes primaires... >suite (pdf)
Ce qu'en pensent les Mineurs non accompagnés (MNA)
Le droit à la participation est au centre de ce projet porté par Terre des hommes - aide à l'enfance en collaboration avec la FAREAS. Afin que les droits des MNA soient respectés en Suisse, il est important que leurs voix soient entendues et qu’eux-mêmes participent à l’amélioration de leur situation et de leur prise en charge en Suisse... >suite (pdf)
Des "Grands frères" à Martigny
Développer l'envie des adolescents de jouer un rôle dans notre société, créer un lieu où les enfants qui le désirent peuvent se rendre pour effectuer leurs devoirs, favoriser les échanges culturels et scolaires entre élèves, tout cela et plus encore dans un beau projet ... >suite (pdf)
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Die Kinderrechte können entweder in bestehende Projekte einbezogen werden, oder durch neue Projekte direkt gefördert werden. Hier ein paar Anregungen, wie ein neues Projekt aussehen könnte:
Kinder- und Jugendlager:
Im Sommerlager ergeben sich vielfältige Möglichkeiten mit den Kinderrechten zu arbeiten. Das Sommerlager kann zur Kinderrechtsrepublik werden und alle Kinder und Jugendlichen erleben auf eine kreative und motivierende Art ihre Rechte und auch Pflichten kennen. Auch könnte ein Recht fokussiert werden. Zum Beispiel das Recht auf Partizipation: Teilnehmende in die Inhaltsplanung oder Vorbereitung einbeziehen. Neue Instrumente um Kindern aktiv in den ganzen Prozess eines Lagers zu integrieren.
Was bringts: Aktive Teilnahme der Kinder in der Gruppe, Bildung von demokratischen Verhalten, Diskussionsfähigkeit, Ansehen bei den Eltern, Auseinandersetzung mit dem Thema Kind, Perspektivenwechsel
Kinderrechtsfestival:
Auch den meisten Erwachsenen sind die Kinderrechte schlecht bekannt. Organisiert in eurem Quartier, Dorf oder Stadt ein Kinderrechtsfestival mit Musik, Aktionen, Diskussionen und vor allem vielen Animationen und Informationen zu den Kinderrechten. In einem solchen Projekt erhalten nicht nur die Kinderrechte Publizität, sondern auch eure Gruppe oder eurer Verein. Eine Auseinandersetzung mit den Kinderrechten in der Öffentlichkeit ist interessant und auch erweiternd.
Was bringts: Öffentlichkeitsauftritt, Auseinandersetzung mit Rechten und Pflichten der Kinder, Auftritt als „Experte“ für Kinderfragen, Eltern werden sensibilisiert.
Jugendliche engagieren sich für ihre Rechte in der Gemeinde:
Jugendliche machen mit Unterstützung der Jugendarbeit auf ihre Bedürfnisse und Rechte aufmerksam. Sie formulieren ihre Bedürfnisse in Schule, Quartier und Freizeit und erarbeiten Projektvorschläge, von denen mindestens einer mithilfe der Erwachsenen umgesetzt wird.
Was bringts: Jugendliche und Erwachsene kennen die Kinderrechte, Kinder- und Jugendliche integrieren sich besser in der Gesellschaft.
Jugend gegen Gewalt:
Jugendliche beziehen in ihrem Wohnort klar Position gegen Gewalt. Sie machen die Erwachsenen darauf aufmerksam, dass Kinder- und Jugendliche viel öfter Opfer von Gewalt der Erwachsenen sind als umgekehrt. Mit kreativen Aktionen, einem informativen Faltblatt und einer Veranstaltung engagieren sich die Jugendlichen mit Unterstützung der Jugendarbeitenden, Gemeindebehörden und Kirchgemeinde.
Was bringts: Jugendliche engagieren sich gegen ihr negatives Image, die Erwachsenen erkennen dass Gewalt nicht ein Jugend- sondern ein gesellschaftliches Problem ist. Gemeinsam geht man nicht gegen die Jugendlichen vor, sondern anerkennt deren Rechte.
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